Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in Bremen · Trinkwasser in Greifswald
Bremen
GreifswaldBremen – Foto: Klaus Grünberg, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Greifswald – Foto: Harald909, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
| Parameter | Bremen | Greifswald |
|---|---|---|
| Wasserhärte | 6,3 °dH (weich) | 20,3 °dH (hart) |
| Nitrat | 3 mg/L | 0,99 mg/L |
| WaterScore | 100 / 100 | 100 / 100 |
| Datenstand | 31.01.2026 | 04.03.2026 |
Bremen: swb Wasser wird zu 100 % aus Grundwasser gewonnen – teils aus Wasserwerken im Bremer Norden (Blumenthal), überwiegend aus dem niedersächsischen Umland (u. a. Panzenberg / Trinkwasserverband Verden). Norddeutsch-typisch wird das Rohwasser enteisent und entmangant. Drei Bereiche liegen im weichen Härtebereich (6,3–8,0 °dH), nur Tenever im mittleren (13,5 °dH). In Bremen-Nord ist Uran mit rund 0,006 mg/l ein überwachtes Thema.
Greifswald: Greifswald wird von den Stadtwerken aus Grundwasser mehrerer Wasserwerke versorgt, u. a. Schönwalde, Gützkow und Riems. Das Wasser ist durchgehend hart bis sehr hart: rund 20–22 °dH im Netz Greifswald, bis über 27 °dH im Netz Riems.
Der Härteunterschied hängt an der Herkunft: Wasser aus Talsperren und Urgestein ist weich, Grund- und Uferfiltratwasser aus Kalk- und Lockergestein nimmt mehr Calcium und Magnesium auf und ist härter.
Greifswald hat das härtere Wasser (20,3 °dH, Bereich „hart") gegenüber Bremen (6,3 °dH, „weich"). In Greifswald lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.
Bremen (100) und Greifswald (100) liegen praktisch gleichauf. Der WaterScore fasst die geprüften Parameter im Verhältnis zu den Grenzwerten zusammen; beide schneiden gut ab.
Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Unterschiede betreffen vor allem Härte und Geschmack.
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