Bundesland-Überblick · Herkunft, Härte, regionale Themen
Bremen bezieht sein Trinkwasser zu 100 % aus Grundwasser – teils aus Wasserwerken im Bremer Norden (Blumenthal), überwiegend aus dem niedersächsischen Umland (u. a. Panzenberg / Trinkwasserverband Verden).
Tendenz: eher weich. Die norddeutschen Grundwässer der Region sind kalkarm. Drei der vier swb-Versorgungsbereiche (Bremen-Nord, Bremen-Stadt, Mahndorf) liegen mit 6,3 bis 8,0 °dH im weichen Bereich, nur Tenever mit 13,5 °dH im mittleren. In den 2 geprüften Orten reicht die Gesamthärte von 6,3 °dH (weich) bis 11,4 °dH (mittel).
Die Trinkwasserverordnung teilt in drei Bereiche: weich unter 8,4 °dH, mittel von 8,4 bis 14 °dH, hart über 14 °dH. Der verbindliche Wert für Ihre Adresse steht im Härterechner Ihres Versorgers – er entscheidet über Waschmittel- und Entkalker-Dosierung.
Diese Parameter sind in Bremen aus geologischen oder landwirtschaftlichen Gründen besonders relevant – jeder Themen-Hub erklärt Grenzwert, Ursache und was Sie selbst tun können:
Für 2 Orte in Bremen liegen uns quellenbelegte Analysen der zuständigen Wasserversorger vor. Der höchste geprüfte Nitratwert liegt bei 3 mg/L (Grenzwert 50 mg/L). Jede Zeile führt zur vollständigen Auswertung mit Originalquelle.
| Ort | Wasserhärte | Nitrat | WaterScore |
|---|---|---|---|
| Bremen | 6,3 °dH (weich) | 3 mg/L | 100 / 100 |
| Bremerhaven | 11,4 °dH (mittel) | – | 100 / 100 |
Überwiegend weich – 6,3 °dH in Bremen-Stadt, 7,5 in Bremen-Nord, 8,0 in Mahndorf; nur der Bereich Tenever liegt mit 13,5 °dH im mittleren Härtebereich.
Zu 100 % aus Grundwasser – aus Wasserwerken im Bremer Norden und überwiegend aus dem niedersächsischen Umland; das Rohwasser wird enteisent und entmangant.
Im norddeutschen Raum waren Bleileitungen länger verbreitet. In Gebäuden vor ca. 1973 lohnt die Nachfrage nach dem Leitungsmaterial.
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