Grenzwerte, Ursachen und was Sie tun können – nach TrinkwV 2023.
| Thema | Grenzwert (TrinkwV 2023) | Einordnung |
|---|---|---|
| PFAS im Trinkwasser in Deutschland | Summe PFAS-20: 0,10 µg/L (seit 12.01.2026) · Summe PFAS-4: 0,020 µg/L (ab 12.01.2028) | Industriechemikalien, schwer abbaubar. Die meisten Wasserwerke liegen unter der Bestimmungsgrenze; einzelne Regionen sind vorbelastet. |
| Nitrat im Trinkwasser in Deutschland | 50 mg/L (Nitrat) · 0,50 mg/L (Nitrit) | Stammt überwiegend aus der Landwirtschaft. Im Trinkwasser meist eingehalten, in Agrarregionen erhöht; Vorsorgemaßstab für Säuglingsnahrung. |
| Blei im Trinkwasser in Deutschland | 10 µg/L · ab 12.01.2028 nur noch 5 µg/L | Kommt fast nie aus dem Wasserwerk, sondern aus Bleileitungen in Gebäuden vor ca. 1973. Betrifft die Hausinstallation. |
| Uran im Trinkwasser in Deutschland | 10 µg/L | Meist geogen (natürliches Gestein), regional in Teilen Süd- und Ostdeutschlands. Wird von den Versorgern überwacht. |
| Wasserhärte in Deutschland | kein Grenzwert – Einteilung: weich < 8,4 °dH · mittel 8,4–14 °dH · hart > 14 °dH | Kein Gesundheitsthema. Relevant für Waschmittel- und Entkalker-Dosierung sowie Geräte-Kalkschutz. |
| Trinkwasserverordnung: die Änderungen 2026 und 2028 | Novelle in Kraft seit 24.06.2023, gestaffelte Fristen 2026 / 2028 | Rahmen für alle übrigen Parameter: neue PFAS-Werte, sinkender Bleigrenzwert, Pflicht zur Bleileitungs-Erfassung. |
Welche dieser Themen wo besonders zählen, steht auf den Bundesland-Seiten. Für einzelne Städte mit geprüften Messwerten geht es über die Städtevergleiche oder die Wasserversorger-Übersicht.
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