Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in Bremen · Trinkwasser in Jena
Bremen
JenaBremen – Foto: Klaus Grünberg, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Jena – Foto: Henry Mühlpfordt, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
| Parameter | Bremen | Jena |
|---|---|---|
| Wasserhärte | 6,3 °dH (weich) | 18,6 °dH (hart) |
| Nitrat | 3 mg/L | 7 mg/L |
| WaterScore | 100 / 100 | 96 / 100 |
| Datenstand | 31.01.2026 | 01.12.2025 |
Bremen: swb Wasser wird zu 100 % aus Grundwasser gewonnen – teils aus Wasserwerken im Bremer Norden (Blumenthal), überwiegend aus dem niedersächsischen Umland (u. a. Panzenberg / Trinkwasserverband Verden). Norddeutsch-typisch wird das Rohwasser enteisent und entmangant. Drei Bereiche liegen im weichen Härtebereich (6,3–8,0 °dH), nur Tenever im mittleren (13,5 °dH). In Bremen-Nord ist Uran mit rund 0,006 mg/l ein überwachtes Thema.
Jena: Jena wird vom Zweckverband JenaWasser aus neun Wasserwerken und Bezügen versorgt – u. a. Burgau, Drackendorf, Steudnitz und Jenalöbnitz sowie Fernwasser der Thüringer Fernwasserversorgung (Wasserwerk Luisenthal). Wasserwerk Burgau deckt den Großteil der Kernstadt ab. Die Härte schwankt zwischen den Werken erheblich (3,2 bis über 30 °dH). Uran ist in Teilen des Verbandsgebiets ein überwachtes Thema – am Wasserwerk Burgau liegt der Wert bei 70 % des Grenzwerts.
Der Härteunterschied hängt an der Herkunft: Wasser aus Talsperren und Urgestein ist weich, Grund- und Uferfiltratwasser aus Kalk- und Lockergestein nimmt mehr Calcium und Magnesium auf und ist härter.
Jena hat das härtere Wasser (18,6 °dH, Bereich „hart") gegenüber Bremen (6,3 °dH, „weich"). In Jena lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.
Bremen liegt mit 100 von 100 vorn (Bremen 100, Jena 96). Der Score gewichtet, wie weit die gemessenen Werte von den TrinkwV-Grenzwerten entfernt sind.
Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Unterschiede betreffen vor allem Härte und Geschmack.
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