Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in Kiel · Trinkwasser in Norden
Kiel
NordenKiel – Foto: Klaas Ole Kürtz (Drbashir117), CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Norden – Foto: WHVer, Uwe Karwath, Wilhelmshaven, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
| Parameter | Kiel | Norden |
|---|---|---|
| Wasserhärte | 15,7 °dH (hart) | 5,6 °dH (weich) |
| Nitrat | 2,43 mg/L | 0,89 mg/L |
| WaterScore | 100 / 100 | 100 / 100 |
| Datenstand | 19.01.2026 | 28.01.2026 |
Kiel: Kiel wird von den Stadtwerken Kiel aus Grundwasser der Region versorgt – über vier Wasserwerke (Schulensee, Schwentinental, Pries und Wik). Das Wasserwerk Schulensee deckt große Teile der Stadt ab. Norddeutsch-typisch wird das Rohwasser enteisent und entmangant. Die Härte unterscheidet sich je Wasserwerk deutlich: von 11,4 °dH (Pries, mittel) bis 19,2 °dH (Wik, hart).
Norden: Norden wird vom OOWV (Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband) aus Grundwasser Ostfrieslands versorgt; für Teile der Stadt vom Wasserwerk Harlingerland (Teilversorgung). Ostfriesisches Grundwasser ist weich und wird enteisent und entmangant aufbereitet.
Der Härteunterschied hängt an der Herkunft: Wasser aus Talsperren und Urgestein ist weich, Grund- und Uferfiltratwasser aus Kalk- und Lockergestein nimmt mehr Calcium und Magnesium auf und ist härter.
Kiel hat das härtere Wasser (15,7 °dH, Bereich „hart") gegenüber Norden (5,6 °dH, „weich"). In Kiel lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.
Kiel (100) und Norden (100) liegen praktisch gleichauf. Der WaterScore fasst die geprüften Parameter im Verhältnis zu den Grenzwerten zusammen; beide schneiden gut ab.
Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Unterschiede betreffen vor allem Härte und Geschmack.
KI-Assistent
KI-Assistent (Sprachmodell) · kann Fehler machen · ersetzt keine Auskunft des Wasserversorgers