Kurzantwort: Das Trinkwasser in Kiel hat eine Gesamthärte von 15,7 °dH, Härtebereich „hart“ (Stand 19.01.2026). Alle 12 geprüften Parameter mit Grenzwert halten die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Quelle: Prüfbericht von Stadtwerke Kiel. WaterScore: 100 von 100.
Woher kommt das Trinkwasser in Kiel?
Kiel wird von den Stadtwerken Kiel aus Grundwasser der Region versorgt – über vier Wasserwerke (Schulensee, Schwentinental, Pries und Wik). Das Wasserwerk Schulensee deckt große Teile der Stadt ab.
Norddeutsch-typisch wird das Rohwasser enteisent und entmangant. Die Härte unterscheidet sich je Wasserwerk deutlich: von 11,4 °dH (Pries, mittel) bis 19,2 °dH (Wik, hart).
Hinweis: Stadtwerke Kiel · akkreditierter Prüfbericht zur Probenahme am Wasserwerk Schulensee (19.01.2026), das große Teile Kiels versorgt. Die Stadtwerke betreiben vier Wasserwerke; die Gesamthärte reicht von 11,4 °dH (Pries, mittel) bis 19,2 °dH (Wik, hart). Schulensee liegt mit 15,7 °dH im Härtebereich hart. Der Wert für Ihre Adresse hängt vom zuständigen Wasserwerk ab.
Gemessener Wert als Anteil des gesetzlichen TrinkwV-Grenzwerts – grün: unter 40 %, gelb: 40–80 %, rot: über 80 %.
Nitrat2,43 mg/L von 50 mg/L (5 %)
PFAS (Summe PFAS-20)nicht nachweisbar
Bleinicht nachweisbar
Urannicht nachweisbar
Kupfernicht nachweisbar
Chlorid18 mg/L von 250 mg/L (7 %)
Sulfat9,2 mg/L von 250 mg/L (4 %)
Natrium15,4 mg/L von 200 mg/L (8 %)
Was die Werte für Kiel bedeuten
Nitrat 2,43 mg/L – das sind rund 5 % des Grenzwerts von 50 mg/L und im unauffälligen Bereich. Abkochen senkt Nitrat nicht.
PFAS (Summe PFAS-20) – im geprüften Wasser nicht nachweisbar. Der Grenzwert von 0,1 µg/L (100 ng/L) gilt seit dem 12. Januar 2026.
Blei – am Wasserwerk nicht nachweisbar. Blei gelangt fast nur über alte Bleileitungen in der Hausinstallation ins Wasser, nicht über den Versorger. Mehr dazu.
Uran – am Wasserwerk nicht nachweisbar (Grenzwert 10 µg/L).
pH-Wert 7,67 – im Bereichs der Trinkwasserverordnung (6,5 bis 9,5). Der pH bestimmt das Korrosionsverhalten in der Hausinstallation.
Wasserhärte in Kiel im Alltag
Mit 15,7 °dH liegt Kiel im Härtebereich „hart“ (weich: unter 8,4 °dH, mittel: 8,4–14 °dH, hart: über 14 °dH).
Waschmittel nach Härtebereich "hart" dosieren – höhere Menge nötig; ein Wasserenthärter für die Waschmaschine kann Mittel sparen.
Kalk setzt sich schnell an: Wasserkocher etwa alle zwei bis drei Wochen entkalken, ebenso Armaturen und Duschköpfe.
Im eigenen Haus kann sich bei dieser Härte ein Kalkschutz oder eine Enthärtung lohnen; in der Mietwohnung entscheidet der Eigentümer. Was die Geräte können und was nicht
Im Vergleich der 245 Städte mit geprüften Daten hat Kiel das 36.-härteste Wasser – härter als Schwerin, weicher als München.
Städte mit ähnlicher Wasserhärte
Direkte Nachbarn von Kiel in der Härte-Rangliste aller geprüften Städte:
Die verfügbaren Messdaten liegen bei den betrachteten Parametern innerhalb der ausgewerteten Referenzwerte.
Datenstand: 19.01.2026 · 16 von 16 ausgewerteten Parametern verifiziert.
Häufige Fragen zum Trinkwasser in Kiel
Kann man das Leitungswasser in Kiel trinken?
Laut den geprüften Werten ja: Alle 12 geprüften Parameter mit Grenzwert halten die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Der WaterScore beträgt 100 von 100. Das gilt für das Wasser aus dem Wasserwerk – Einschränkungen können sich erst in einer alten Hausinstallation ergeben.
Wie hart ist das Wasser in Kiel?
Die Gesamthärte liegt bei 15,7 °dH – Härtebereich „hart“. Waschmittel nach Härtebereich "hart" dosieren – höhere Menge nötig; ein Wasserenthärter für die Waschmaschine kann Mittel sparen. Im Vergleich der 245 von uns geprüften Städte hat Kiel das 36.-härteste Wasser und liegt über dem Median von 9,25 °dH.
Muss ich mein Leitungswasser in Kiel filtern?
Aus Sicht der geprüften Versorgerwerte ist ein Filter nicht nötig. Sinnvoll sein kann er für Geschmack und Kalkschutz oder bei Verdacht auf Bleileitungen in einem Altbau – das ist eine Frage der Hausinstallation, nicht des Wassers ab Werk.
Woher kommt das Trinkwasser in Kiel?
Kiel wird von den Stadtwerken Kiel aus Grundwasser der Region versorgt – über vier Wasserwerke (Schulensee, Schwentinental, Pries und Wik). Das Wasserwerk Schulensee deckt große Teile der Stadt ab.
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