Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in Kiel · Trinkwasser in Saarbrücken
Kiel
SaarbrückenKiel – Foto: Klaas Ole Kürtz (Drbashir117), CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Saarbrücken – Foto: Dirk Weishaar, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
| Parameter | Kiel | Saarbrücken |
|---|---|---|
| Wasserhärte | 15,7 °dH (hart) | 14 °dH (mittel) |
| Nitrat | 2,43 mg/L | 1,3 mg/L |
| WaterScore | 100 / 100 | 100 / 100 |
| Datenstand | 19.01.2026 | 24.06.2026 |
Kiel: Kiel wird von den Stadtwerken Kiel aus Grundwasser der Region versorgt – über vier Wasserwerke (Schulensee, Schwentinental, Pries und Wik). Das Wasserwerk Schulensee deckt große Teile der Stadt ab. Norddeutsch-typisch wird das Rohwasser enteisent und entmangant. Die Härte unterscheidet sich je Wasserwerk deutlich: von 11,4 °dH (Pries, mittel) bis 19,2 °dH (Wik, hart).
Saarbrücken: Saarbrücken wird aus mehreren Wasserwerken versorgt – u. a. St. Arnual, Rentrisch, dem Wasserwerk Bliestal und dem Hochbehälter Altenkessel. Die Rohwässer unterscheiden sich je nach Herkunft im Saarländischen Buntsandstein deutlich in Mineralisierung und Härte. Die Härte reicht von weich (rund 4,8–4,9 °dH in Rentrisch und Altenkessel) bis mittel (7,5–14 °dH in Bliestal und St. Arnual). Nitratwerte sind stadtweit niedrig (1,3 bis unter 10 mg/l).
Die Härte liegt eng beieinander – beide Städte werden aus ähnlich mineralisierten Ressourcen versorgt.
Kiel hat das härtere Wasser (15,7 °dH, Bereich „hart") gegenüber Saarbrücken (14 °dH, „mittel"). In Kiel lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.
Kiel (100) und Saarbrücken (100) liegen praktisch gleichauf. Der WaterScore fasst die geprüften Parameter im Verhältnis zu den Grenzwerten zusammen; beide schneiden gut ab.
Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Unterschiede betreffen vor allem Härte und Geschmack.
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