Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in Köln · Trinkwasser in München
Köln
MünchenKöln – Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
München – Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
| Parameter | Köln | München |
|---|---|---|
| Wasserhärte | 18,1 °dH (hart) | 15,8 °dH (hart) |
| Nitrat | 22 mg/L | 6,5 mg/L |
| WaterScore | 100 / 100 | 100 / 100 |
| Datenstand | 31.12.2025 | 15.01.2026 |
Köln: Kölns Trinkwasser stammt aus Grundwasser und Uferfiltrat des Rheins. Das linksrheinische Wasser ist mit rund 18 °dH härter, das rechtsrheinische mit rund 14 °dH etwas weicher.
München: München bezieht sein Trinkwasser als Quell- und Grundwasser aus dem Mangfalltal, dem Loisachtal und der Münchner Schotterebene. Es wird ohne Aufbereitungsstoffe verteilt. Die Stadtwerke München analysieren monatlich über 1.200 mikrobiologische und rund 40 chemische Proben aus Fassungen, Zuleitungen, Behältern und Rohrnetz.
Der Härteunterschied hängt an der Herkunft: Wasser aus Talsperren und Urgestein ist weich, Grund- und Uferfiltratwasser aus Kalk- und Lockergestein nimmt mehr Calcium und Magnesium auf und ist härter.
Köln hat das härtere Wasser (18,1 °dH, Bereich „hart") gegenüber München (15,8 °dH, „hart"). In Köln lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.
Köln (100) und München (100) liegen praktisch gleichauf. Der WaterScore fasst die geprüften Parameter im Verhältnis zu den Grenzwerten zusammen; beide schneiden gut ab.
Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. In Köln (22 mg/L) liegt der Nitratwert höher als in vielen anderen geprüften Städten – unter dem Grenzwert von 50 mg/L, aber für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ein Vorsorgethema.
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