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Trinkwasser in Bayern

Bundesland-Überblick · Herkunft, Härte, regionale Themen

Bayern in Deutschland mit 17 geprüften Orten
Orte mit geprüften Messwerten
Kurzantwort: Bayern hat überwiegend hartes Wasser. In der Oberpfalz und im Bayerischen Wald ist geogenes Uran regional relevant, in Niederbayern der Nitrateintrag aus der Landwirtschaft. Das Wasser ist eher hart. Verbindliche Werte für Ihren Anschluss nennt Ihr Wasserversorger; für einzelne Orte in Bayern finden Sie unten geprüfte Analysen.

Woher kommt das Trinkwasser in Bayern?

Bayern versorgt sich überwiegend aus eigenem Grundwasser und Quellwasser – München etwa aus dem Mangfall- und Loisachtal. Nur wenige Regionen nutzen Fernwasser oder aufbereitetes Oberflächenwasser.

Wie hart ist das Wasser in Bayern?

Tendenz: eher hart. Das kalkgeprägte Alpenvorland und die fränkischen Muschelkalk- und Juragebiete liefern hartes Wasser. Im Bayerischen Wald und Fichtelgebirge (Granit) ist es weicher. In den 17 geprüften Orten reicht die Gesamthärte von 5,5 °dH (weich) bis 25,8 °dH (hart).

Die Trinkwasserverordnung teilt in drei Bereiche: weich unter 8,4 °dH, mittel von 8,4 bis 14 °dH, hart über 14 °dH. Der verbindliche Wert für Ihre Adresse steht im Härterechner Ihres Versorgers – er entscheidet über Waschmittel- und Entkalker-Dosierung.

Regionale Themen in Bayern

Diese Parameter sind in Bayern aus geologischen oder landwirtschaftlichen Gründen besonders relevant – jeder Themen-Hub erklärt Grenzwert, Ursache und was Sie selbst tun können:

Geprüfte Messwerte für Orte in Bayern

Für 17 Orte in Bayern liegen uns quellenbelegte Analysen der zuständigen Wasserversorger vor. Der höchste geprüfte Nitratwert liegt bei 35,9 mg/L (Grenzwert 50 mg/L). Jede Zeile führt zur vollständigen Auswertung mit Originalquelle.

OrtWasserhärteNitratWaterScore
Augsburg13,2 °dH (mittel)7,8 mg/L100 / 100
Bamberg18 °dH (hart)19 mg/L100 / 100
Bayreuth5,5 °dH (weich)6,2 mg/L98,2 / 100
Erlangen12,88 °dH (mittel)9 mg/L100 / 100
Fürth14,7 °dH (hart)7,9 mg/L100 / 100
Ingolstadt20,8 °dH (hart)–100 / 100
Kempten (Allgäu)12,6 °dH (mittel)2,4 mg/L100 / 100
Landshut20,2 °dH (hart)9,7 mg/L100 / 100
München15,8 °dH (hart)6,5 mg/L100 / 100
Neu-Ulm15,1 °dH (hart)11,4 mg/L97,8 / 100
Nürnberg13,6 °dH (mittel)10 mg/L100 / 100
Passau10,2 °dH (mittel)3,1 mg/L99,7 / 100
Regensburg16,9 °dH (hart)30 mg/L98,8 / 100
Rosenheim18,3 °dH (hart)9,6 mg/L100 / 100
Starnberg20,4 °dH (hart)19 mg/L99,5 / 100
Straubing22,3 °dH (hart)27,9 mg/L99,3 / 100
Würzburg25,8 °dH (hart)35,9 mg/L93,9 / 100

Häufige Fragen zum Trinkwasser in Bayern

Wie hart ist das Wasser in Bayern?

Meist hart, besonders im Alpenvorland und in Franken. In den Mittelgebirgen aus Urgestein ist es weicher.

Wo ist Uran im bayerischen Trinkwasser relevant?

Vor allem in der Oberpfalz und im Bayerischen Wald, wo uranführendes Gestein ansteht. Die Versorger weisen den Wert in ihrer Analyse aus.

Ist das Münchner Trinkwasser besonders gut?

Das Münchner Wasser stammt aus geschützten Voralpen-Einzugsgebieten und wird ohne Aufbereitungsstoffe verteilt. Die Grenzwerte werden deutlich unterschritten.

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KI-Assistent (Sprachmodell) · kann Fehler machen · ersetzt keine Auskunft des Wasserversorgers