Bundesland-Überblick · Herkunft, Härte, regionale Themen
Bayern versorgt sich überwiegend aus eigenem Grundwasser und Quellwasser – München etwa aus dem Mangfall- und Loisachtal. Nur wenige Regionen nutzen Fernwasser oder aufbereitetes Oberflächenwasser.
Tendenz: eher hart. Das kalkgeprägte Alpenvorland und die fränkischen Muschelkalk- und Juragebiete liefern hartes Wasser. Im Bayerischen Wald und Fichtelgebirge (Granit) ist es weicher. In den 17 geprüften Orten reicht die Gesamthärte von 5,5 °dH (weich) bis 25,8 °dH (hart).
Die Trinkwasserverordnung teilt in drei Bereiche: weich unter 8,4 °dH, mittel von 8,4 bis 14 °dH, hart über 14 °dH. Der verbindliche Wert für Ihre Adresse steht im Härterechner Ihres Versorgers – er entscheidet über Waschmittel- und Entkalker-Dosierung.
Diese Parameter sind in Bayern aus geologischen oder landwirtschaftlichen Gründen besonders relevant – jeder Themen-Hub erklärt Grenzwert, Ursache und was Sie selbst tun können:
Für 17 Orte in Bayern liegen uns quellenbelegte Analysen der zuständigen Wasserversorger vor. Der höchste geprüfte Nitratwert liegt bei 35,9 mg/L (Grenzwert 50 mg/L). Jede Zeile führt zur vollständigen Auswertung mit Originalquelle.
Augsburg13,2 °dHScore 100
Bamberg18 °dHScore 100
Bayreuth5,5 °dHScore 98,2
Erlangen12,88 °dHScore 100
Fürth14,7 °dHScore 100
Ingolstadt20,8 °dHScore 100
Kempten (Allgäu)12,6 °dHScore 100
Landshut20,2 °dHScore 100
München15,8 °dHScore 100
Neu-Ulm15,1 °dHScore 97,8
Nürnberg13,6 °dHScore 100
Passau10,2 °dHScore 99,7
Regensburg16,9 °dHScore 98,8
Rosenheim18,3 °dHScore 100
Starnberg20,4 °dHScore 99,5
Straubing22,3 °dHScore 99,3
Würzburg25,8 °dHScore 93,9| Ort | Wasserhärte | Nitrat | WaterScore |
|---|---|---|---|
| Augsburg | 13,2 °dH (mittel) | 7,8 mg/L | 100 / 100 |
| Bamberg | 18 °dH (hart) | 19 mg/L | 100 / 100 |
| Bayreuth | 5,5 °dH (weich) | 6,2 mg/L | 98,2 / 100 |
| Erlangen | 12,88 °dH (mittel) | 9 mg/L | 100 / 100 |
| Fürth | 14,7 °dH (hart) | 7,9 mg/L | 100 / 100 |
| Ingolstadt | 20,8 °dH (hart) | – | 100 / 100 |
| Kempten (Allgäu) | 12,6 °dH (mittel) | 2,4 mg/L | 100 / 100 |
| Landshut | 20,2 °dH (hart) | 9,7 mg/L | 100 / 100 |
| München | 15,8 °dH (hart) | 6,5 mg/L | 100 / 100 |
| Neu-Ulm | 15,1 °dH (hart) | 11,4 mg/L | 97,8 / 100 |
| Nürnberg | 13,6 °dH (mittel) | 10 mg/L | 100 / 100 |
| Passau | 10,2 °dH (mittel) | 3,1 mg/L | 99,7 / 100 |
| Regensburg | 16,9 °dH (hart) | 30 mg/L | 98,8 / 100 |
| Rosenheim | 18,3 °dH (hart) | 9,6 mg/L | 100 / 100 |
| Starnberg | 20,4 °dH (hart) | 19 mg/L | 99,5 / 100 |
| Straubing | 22,3 °dH (hart) | 27,9 mg/L | 99,3 / 100 |
| Würzburg | 25,8 °dH (hart) | 35,9 mg/L | 93,9 / 100 |
Meist hart, besonders im Alpenvorland und in Franken. In den Mittelgebirgen aus Urgestein ist es weicher.
Vor allem in der Oberpfalz und im Bayerischen Wald, wo uranführendes Gestein ansteht. Die Versorger weisen den Wert in ihrer Analyse aus.
Das Münchner Wasser stammt aus geschützten Voralpen-Einzugsgebieten und wird ohne Aufbereitungsstoffe verteilt. Die Grenzwerte werden deutlich unterschritten.
KI-Assistent
KI-Assistent (Sprachmodell) · kann Fehler machen · ersetzt keine Auskunft des Wasserversorgers