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Leipzig oder Potsdam? Wasserhärte und Trinkwasser im Vergleich

Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in Leipzig · Trinkwasser in Potsdam

Stadtansicht LeipzigLeipzig
Stadtansicht PotsdamPotsdam

Leipzig – Foto: Tuxyso, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Potsdam – Foto: Paul Korecky, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)

Leipzig
Potsdam
Kurzantwort: Leipzig hat das weichere Wasser (12,2 °dH gegenüber 14,1 °dH). WaterScore: Leipzig 97 / 100, Potsdam 99,4 / 100. Verbindliche Werte nennt der jeweilige Wasserversorger.
ParameterLeipzigPotsdam
Wasserhärte12,2 °dH (mittel)14,1 °dH (hart)
Nitrat18 mg/L1,6 mg/L
WaterScore97 / 10099,4 / 100
Datenstand31.12.202424.07.2025

Warum sich die Werte unterscheiden

Leipzig: Leipzig bezieht gut drei Viertel seines Trinkwassers aus dem Muldetal östlich der Stadt – aufbereitet in den Wasserwerken Canitz, Thallwitz, Naunhof 1 und 2 sowie Belgershain. Den Rest liefert die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz (Wasserwerk Torgau-Ost). Im Einzugsgebiet des Wasserwerks Canitz betreiben die Kommunalen Wasserwerke Leipzig seit Jahren ökologische Landwirtschaft zum Grundwasserschutz. Leipzig-weit liegt das Wasser im mittleren bis harten Härtebereich (8,1–17,4 °dH je Versorgungszone); mehrere Wasserwerke desinfizieren mit Chlor oder Chlordioxid.

Potsdam: Potsdam wird von der EWP aus Grundwasser versorgt – gefördert über Tiefbrunnen (25 bis 120 Meter) in fünf Wasserwerken: Leipziger Straße, Wildpark, Nedlitz, Rehbrücke und Ferch, jeweils mit ausgewiesenem Trinkwasserschutzgebiet. Die Härte unterscheidet sich deutlich je Wasserwerk – von 10,6 °dH (Ferch, mittel) bis 20,5 °dH (Wildpark, hart). Überwiegend liegt Potsdamer Wasser im Härtebereich hart.

Die Härte liegt eng beieinander – beide Städte werden aus ähnlich mineralisierten Ressourcen versorgt.

Häufige Fragen

Wo ist das Leitungswasser härter – Leipzig oder Potsdam?

Potsdam hat das härtere Wasser (14,1 °dH, Bereich „hart") gegenüber Leipzig (12,2 °dH, „mittel"). In Potsdam lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.

Welche Stadt hat den besseren WaterScore?

Leipzig (97) und Potsdam (99,4) liegen praktisch gleichauf. Der WaterScore fasst die geprüften Parameter im Verhältnis zu den Grenzwerten zusammen; beide schneiden gut ab.

Kann man das Leitungswasser in Leipzig und Potsdam trinken?

Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. In Leipzig (18 mg/L) liegt der Nitratwert höher als in vielen anderen geprüften Städten – unter dem Grenzwert von 50 mg/L, aber für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ein Vorsorgethema.

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