Bundesland-Überblick · Herkunft, Härte, regionale Themen
Brandenburg gewinnt Trinkwasser fast ausschließlich aus Grundwasser. Die Rohwässer sind vielerorts eisen- und manganreich und werden entsprechend aufbereitet.
Tendenz: regional unterschiedlich. Je nach Grundwasserleiter reicht die Härte von weich bis hart. In den Sandergebieten ist das Wasser weicher, in kalkhaltigen Schichten härter. In den 6 geprüften Orten reicht die Gesamthärte von 12,3 °dH (mittel) bis 22,5 °dH (hart).
Die Trinkwasserverordnung teilt in drei Bereiche: weich unter 8,4 °dH, mittel von 8,4 bis 14 °dH, hart über 14 °dH. Der verbindliche Wert für Ihre Adresse steht im Härterechner Ihres Versorgers – er entscheidet über Waschmittel- und Entkalker-Dosierung.
Diese Parameter sind in Brandenburg aus geologischen oder landwirtschaftlichen Gründen besonders relevant – jeder Themen-Hub erklärt Grenzwert, Ursache und was Sie selbst tun können:
Für 6 Orte in Brandenburg liegen uns quellenbelegte Analysen der zuständigen Wasserversorger vor. Der höchste geprüfte Nitratwert liegt bei 2,5 mg/L (Grenzwert 50 mg/L). Jede Zeile führt zur vollständigen Auswertung mit Originalquelle.
Brandenburg an der Havel12,3 °dHScore 100
Cottbus15 °dHScore 99,7
Eberswalde12,9 °dHScore 100
Frankfurt (Oder)18,63 °dHScore 98,2
Ludwigsfelde22,5 °dHScore 99,3
Potsdam14,1 °dHScore 99,4| Ort | Wasserhärte | Nitrat | WaterScore |
|---|---|---|---|
| Brandenburg an der Havel | 12,3 °dH (mittel) | 1,1 mg/L | 100 / 100 |
| Cottbus | 15 °dH (hart) | 2,5 mg/L | 99,7 / 100 |
| Eberswalde | 12,9 °dH (mittel) | 2,4 mg/L | 100 / 100 |
| Frankfurt (Oder) | 18,63 °dH (hart) | 0,79 mg/L | 98,2 / 100 |
| Ludwigsfelde | 22,5 °dH (hart) | 0,77 mg/L | 99,3 / 100 |
| Potsdam | 14,1 °dH (hart) | 1,6 mg/L | 99,4 / 100 |
Das Grundwasser wird flächendeckend überwacht und aufbereitet. In Agrarkreisen ist Nitrat ein überwachtes Thema; das Trinkwasser hält den Grenzwert ein.
Norddeutsche Grundwässer enthalten häufig gelöstes Eisen und Mangan. Die Wasserwerke entfernen beides bei der Aufbereitung; Trübungen im Haushalt stammen meist aus der Hausinstallation.
In landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten ist das Grundwasser stellenweise nitratbelastet. Die Versorger mischen oder bereiten auf, sodass das Trinkwasser unter 50 mg/l bleibt.
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