Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in München · Trinkwasser in Saarbrücken
München
SaarbrückenMünchen – Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Saarbrücken – Foto: Dirk Weishaar, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
| Parameter | München | Saarbrücken |
|---|---|---|
| Wasserhärte | 15,8 °dH (hart) | 14 °dH (mittel) |
| Nitrat | 6,5 mg/L | 1,3 mg/L |
| WaterScore | 100 / 100 | 100 / 100 |
| Datenstand | 15.01.2026 | 24.06.2026 |
München: München bezieht sein Trinkwasser als Quell- und Grundwasser aus dem Mangfalltal, dem Loisachtal und der Münchner Schotterebene. Es wird ohne Aufbereitungsstoffe verteilt. Die Stadtwerke München analysieren monatlich über 1.200 mikrobiologische und rund 40 chemische Proben aus Fassungen, Zuleitungen, Behältern und Rohrnetz.
Saarbrücken: Saarbrücken wird aus mehreren Wasserwerken versorgt – u. a. St. Arnual, Rentrisch, dem Wasserwerk Bliestal und dem Hochbehälter Altenkessel. Die Rohwässer unterscheiden sich je nach Herkunft im Saarländischen Buntsandstein deutlich in Mineralisierung und Härte. Die Härte reicht von weich (rund 4,8–4,9 °dH in Rentrisch und Altenkessel) bis mittel (7,5–14 °dH in Bliestal und St. Arnual). Nitratwerte sind stadtweit niedrig (1,3 bis unter 10 mg/l).
Die Härte liegt eng beieinander – beide Städte werden aus ähnlich mineralisierten Ressourcen versorgt.
München hat das härtere Wasser (15,8 °dH, Bereich „hart") gegenüber Saarbrücken (14 °dH, „mittel"). In München lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.
München (100) und Saarbrücken (100) liegen praktisch gleichauf. Der WaterScore fasst die geprüften Parameter im Verhältnis zu den Grenzwerten zusammen; beide schneiden gut ab.
Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Unterschiede betreffen vor allem Härte und Geschmack.
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