Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in Saarbrücken · Trinkwasser in Stuttgart
Saarbrücken
StuttgartSaarbrücken – Foto: Dirk Weishaar, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Stuttgart – Foto: Julian Herzog (Website), CC BY 4.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
| Parameter | Saarbrücken | Stuttgart |
|---|---|---|
| Wasserhärte | 14 °dH (mittel) | 13,4 °dH (mittel) |
| Nitrat | 1,3 mg/L | 21,2 mg/L |
| WaterScore | 100 / 100 | 100 / 100 |
| Datenstand | 24.06.2026 | 31.12.2025 |
Saarbrücken: Saarbrücken wird aus mehreren Wasserwerken versorgt – u. a. St. Arnual, Rentrisch, dem Wasserwerk Bliestal und dem Hochbehälter Altenkessel. Die Rohwässer unterscheiden sich je nach Herkunft im Saarländischen Buntsandstein deutlich in Mineralisierung und Härte. Die Härte reicht von weich (rund 4,8–4,9 °dH in Rentrisch und Altenkessel) bis mittel (7,5–14 °dH in Bliestal und St. Arnual). Nitratwerte sind stadtweit niedrig (1,3 bis unter 10 mg/l).
Stuttgart: Stuttgart wird über zwei Fernwasserversorger gespeist: die Landeswasserversorgung (Donauried bei Ulm) und die Bodensee-Wasserversorgung (Bodensee). Der Norden, das Zentrum und der Osten erhalten überwiegend Wasser der Landeswasserversorgung, Süden und Westen der Bodensee-Wasserversorgung. Beide liegen im Härtebereich „mittel“.
Die Härte liegt eng beieinander – beide Städte werden aus ähnlich mineralisierten Ressourcen versorgt.
Saarbrücken hat das härtere Wasser (14 °dH, Bereich „mittel") gegenüber Stuttgart (13,4 °dH, „mittel"). In Saarbrücken lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.
Saarbrücken (100) und Stuttgart (100) liegen praktisch gleichauf. Der WaterScore fasst die geprüften Parameter im Verhältnis zu den Grenzwerten zusammen; beide schneiden gut ab.
Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. In Stuttgart (21,2 mg/L) liegt der Nitratwert höher als in vielen anderen geprüften Städten – unter dem Grenzwert von 50 mg/L, aber für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ein Vorsorgethema.
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