Stuttgart, Baden-Württemberg · PLZ 70173, 70178, 70190, 70376, 70435, 70567, 70597
Stuttgart wird über zwei Fernwasserversorger gespeist: die Landeswasserversorgung (Donauried bei Ulm) und die Bodensee-Wasserversorgung (Bodensee).
Der Norden, das Zentrum und der Osten erhalten überwiegend Wasser der Landeswasserversorgung, Süden und Westen der Bodensee-Wasserversorgung. Beide liegen im Härtebereich „mittel“.
| Parameter | Wert | Status | Messdatum | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Nitrat | 21,2 mg/L | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
| Nitrit | < Bestimmungsgrenze | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
| PFAS (Summe) | 0,002 µg/L | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
| Blei | < Bestimmungsgrenze | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
| Arsen | < Bestimmungsgrenze | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
| Uran | 0,001 mg/L | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
| Quecksilber | < Bestimmungsgrenze | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
| Kupfer | < Bestimmungsgrenze | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
| Chlorid | 33,9 mg/L | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
| Sulfat | 19,9 mg/L | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
| Natrium | 13,1 mg/L | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
| Calcium | 77 mg/L | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
| Magnesium | 11,3 mg/L | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
| pH-Wert | 7,56 | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
| Gesamthärte | 13,4 °dH | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
| Elektrische Leitfähigkeit | 528 µS/cm | verifiziert | 31.12.2025 | Zweckverband Landeswasserversorgung |
Hinweis: Landeswasserversorgung (LW) · Mittelwerte 2025 für Versorgungsbereich 1 (u. a. der nördliche, zentrale und östliche Teil Stuttgarts). Süden, Westen und Teile des Nordens werden von der Bodensee-Wasserversorgung mit etwas weicherem Wasser (~9 °dH) versorgt – beide liegen im Härtebereich „mittel“. In VB1/VB2 schwankt die Gesamthärte zwischen 11,5 und 14,0 °dH.
Zum Mitnehmen: Steckbrief als PDF · Werte als CSV für Excel · alle Städte als offene Daten (CC BY 4.0)
Gemessener Wert als Anteil des gesetzlichen TrinkwV-Grenzwerts – grün: unter 40 %, gelb: 40–80 %, rot: über 80 %.
Mit 13,4 °dH liegt Stuttgart im Härtebereich „mittel“ (weich: unter 8,4 °dH, mittel: 8,4–14 °dH, hart: über 14 °dH).
Ein Kalkschutzgerät ist bei mittlerer Härte kein Muss; regelmäßiges Entkalken reicht oft. Wann sich ein Gerät lohnt
Im Vergleich der 245 Städte mit geprüften Daten hat Stuttgart das 72.-härteste Wasser – härter als Halberstadt, weicher als Ludwigsburg.
Direkte Nachbarn von Stuttgart in der Härte-Rangliste aller geprüften Städte:
Die verfügbaren Messdaten liegen bei den betrachteten Parametern innerhalb der ausgewerteten Referenzwerte.
Datenstand: 31.12.2025 · 16 von 16 ausgewerteten Parametern verifiziert.
Laut den geprüften Werten ja: Alle 12 geprüften Parameter mit Grenzwert halten die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Der WaterScore beträgt 100 von 100. Das gilt für das Wasser aus dem Wasserwerk – Einschränkungen können sich erst in einer alten Hausinstallation ergeben.
Die Gesamthärte liegt bei 13,4 °dH – Härtebereich „mittel“. Waschmittel nach Härtebereich "mittel" dosieren. Im Vergleich der 245 von uns geprüften Städte hat Stuttgart das 72.-härteste Wasser und liegt über dem Median von 9,25 °dH.
Aus Sicht der geprüften Versorgerwerte ist ein Filter nicht nötig. Sinnvoll sein kann er für Geschmack und Kalkschutz oder bei Verdacht auf Bleileitungen in einem Altbau – das ist eine Frage der Hausinstallation, nicht des Wassers ab Werk.
Stuttgart wird über zwei Fernwasserversorger gespeist: die Landeswasserversorgung (Donauried bei Ulm) und die Bodensee-Wasserversorgung (Bodensee).
Der Wert von 21,2 mg/L liegt unter dem Grenzwert von 50 mg/L, ist aber höher als in vielen anderen geprüften Städten. Für gesunde Erwachsene ist das unbedenklich; für die Zubereitung von Säuglingsnahrung gilt der Grenzwert als Vorsorgemaßstab. Abkochen hilft gegen Nitrat nicht.
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