Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in Berlin · Trinkwasser in Darmstadt
Berlin
DarmstadtBerlin – Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Darmstadt – Foto: Heidas, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
| Parameter | Berlin | Darmstadt |
|---|---|---|
| Wasserhärte | 18,4 °dH (hart) | 18,95 °dH (hart) |
| Nitrat | 3,14 mg/L | 15,3 mg/L |
| WaterScore | 100 / 100 | 100 / 100 |
| Datenstand | 31.12.2025 | 31.12.2025 |
Berlin: Berlin versorgt sich vollständig aus dem eigenen Grundwasser und Uferfiltrat der Region – es gibt keine Fernwasser-Importe. Die Gesamthärte unterscheidet sich je Wasserwerk deutlich (rund 15 bis 23 °dH). Die Berliner Wasserbetriebe veröffentlichen die Zuordnung nach Postleitzahl.
Darmstadt: Darmstadt wird von ENTEGA gemeinsam mit Hessenwasser aus Grundwasser des Hessischen Rieds versorgt – gefördert in den Gewinnungsanlagen Eschollbrücken und Pfungstadt. Die Aufbereitung erfolgt rein physikalisch durch Belüftung und Mehrschichtfilter (Quarzkies, Quarzsand, Anthrazit) zur Entfernung von Eisen und Mangan – eine Desinfektion ist wegen der guten Grundwasserqualität nicht nötig. Das Wasser ist hart (rund 18,4–19,5 °dH).
Die Härte liegt eng beieinander – beide Städte werden aus ähnlich mineralisierten Ressourcen versorgt.
Darmstadt hat das härtere Wasser (18,95 °dH, Bereich „hart") gegenüber Berlin (18,4 °dH, „hart"). In Darmstadt lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.
Berlin (100) und Darmstadt (100) liegen praktisch gleichauf. Der WaterScore fasst die geprüften Parameter im Verhältnis zu den Grenzwerten zusammen; beide schneiden gut ab.
Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Unterschiede betreffen vor allem Härte und Geschmack.
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