Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in Berlin · Trinkwasser in Jena
Berlin
JenaBerlin – Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Jena – Foto: Henry Mühlpfordt, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
| Parameter | Berlin | Jena |
|---|---|---|
| Wasserhärte | 18,4 °dH (hart) | 18,6 °dH (hart) |
| Nitrat | 3,14 mg/L | 7 mg/L |
| WaterScore | 100 / 100 | 96 / 100 |
| Datenstand | 31.12.2025 | 01.12.2025 |
Berlin: Berlin versorgt sich vollständig aus dem eigenen Grundwasser und Uferfiltrat der Region – es gibt keine Fernwasser-Importe. Die Gesamthärte unterscheidet sich je Wasserwerk deutlich (rund 15 bis 23 °dH). Die Berliner Wasserbetriebe veröffentlichen die Zuordnung nach Postleitzahl.
Jena: Jena wird vom Zweckverband JenaWasser aus neun Wasserwerken und Bezügen versorgt – u. a. Burgau, Drackendorf, Steudnitz und Jenalöbnitz sowie Fernwasser der Thüringer Fernwasserversorgung (Wasserwerk Luisenthal). Wasserwerk Burgau deckt den Großteil der Kernstadt ab. Die Härte schwankt zwischen den Werken erheblich (3,2 bis über 30 °dH). Uran ist in Teilen des Verbandsgebiets ein überwachtes Thema – am Wasserwerk Burgau liegt der Wert bei 70 % des Grenzwerts.
Die Härte liegt eng beieinander – beide Städte werden aus ähnlich mineralisierten Ressourcen versorgt.
Jena hat das härtere Wasser (18,6 °dH, Bereich „hart") gegenüber Berlin (18,4 °dH, „hart"). In Jena lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.
Berlin liegt mit 100 von 100 vorn (Berlin 100, Jena 96). Der Score gewichtet, wie weit die gemessenen Werte von den TrinkwV-Grenzwerten entfernt sind.
Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Unterschiede betreffen vor allem Härte und Geschmack.
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