Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in Hamburg · Trinkwasser in Saarbrücken
Hamburg
SaarbrückenHamburg – Foto: kallerna, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Saarbrücken – Foto: Dirk Weishaar, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
| Parameter | Hamburg | Saarbrücken |
|---|---|---|
| Wasserhärte | 14,76 °dH (hart) | 14 °dH (mittel) |
| Nitrat | 2,8 mg/L | 1,3 mg/L |
| WaterScore | 100 / 100 | 100 / 100 |
| Datenstand | 29.01.2026 | 24.06.2026 |
Hamburg: Hamburg gewinnt sein Trinkwasser ausschließlich aus Grundwasser der Region – aus 16 Wasserwerken im Stadtgebiet und im Umland. Norddeutsch-typisch werden die Rohwässer enteisent und entmangant. Die Härte reicht hamburgweit von rund 5 bis 17 °dH; der Wert hängt vom zuständigen Wasserwerk ab.
Saarbrücken: Saarbrücken wird aus mehreren Wasserwerken versorgt – u. a. St. Arnual, Rentrisch, dem Wasserwerk Bliestal und dem Hochbehälter Altenkessel. Die Rohwässer unterscheiden sich je nach Herkunft im Saarländischen Buntsandstein deutlich in Mineralisierung und Härte. Die Härte reicht von weich (rund 4,8–4,9 °dH in Rentrisch und Altenkessel) bis mittel (7,5–14 °dH in Bliestal und St. Arnual). Nitratwerte sind stadtweit niedrig (1,3 bis unter 10 mg/l).
Die Härte liegt eng beieinander – beide Städte werden aus ähnlich mineralisierten Ressourcen versorgt.
Hamburg hat das härtere Wasser (14,76 °dH, Bereich „hart") gegenüber Saarbrücken (14 °dH, „mittel"). In Hamburg lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.
Hamburg (100) und Saarbrücken (100) liegen praktisch gleichauf. Der WaterScore fasst die geprüften Parameter im Verhältnis zu den Grenzwerten zusammen; beide schneiden gut ab.
Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Unterschiede betreffen vor allem Härte und Geschmack.
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