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Kiel oder Potsdam? Wasserhärte und Trinkwasser im Vergleich

Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in Kiel · Trinkwasser in Potsdam

Stadtansicht KielKiel
Stadtansicht PotsdamPotsdam

Kiel – Foto: Klaas Ole Kürtz (Drbashir117), CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Potsdam – Foto: Paul Korecky, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)

Kiel
Potsdam
Kurzantwort: Potsdam hat das weichere Wasser (14,1 °dH gegenüber 15,7 °dH). WaterScore: Kiel 100 / 100, Potsdam 99,4 / 100. Verbindliche Werte nennt der jeweilige Wasserversorger.
ParameterKielPotsdam
Wasserhärte15,7 °dH (hart)14,1 °dH (hart)
Nitrat2,43 mg/L1,6 mg/L
WaterScore100 / 10099,4 / 100
Datenstand19.01.202624.07.2025

Warum sich die Werte unterscheiden

Kiel: Kiel wird von den Stadtwerken Kiel aus Grundwasser der Region versorgt – über vier Wasserwerke (Schulensee, Schwentinental, Pries und Wik). Das Wasserwerk Schulensee deckt große Teile der Stadt ab. Norddeutsch-typisch wird das Rohwasser enteisent und entmangant. Die Härte unterscheidet sich je Wasserwerk deutlich: von 11,4 °dH (Pries, mittel) bis 19,2 °dH (Wik, hart).

Potsdam: Potsdam wird von der EWP aus Grundwasser versorgt – gefördert über Tiefbrunnen (25 bis 120 Meter) in fünf Wasserwerken: Leipziger Straße, Wildpark, Nedlitz, Rehbrücke und Ferch, jeweils mit ausgewiesenem Trinkwasserschutzgebiet. Die Härte unterscheidet sich deutlich je Wasserwerk – von 10,6 °dH (Ferch, mittel) bis 20,5 °dH (Wildpark, hart). Überwiegend liegt Potsdamer Wasser im Härtebereich hart.

Die Härte liegt eng beieinander – beide Städte werden aus ähnlich mineralisierten Ressourcen versorgt.

Häufige Fragen

Wo ist das Leitungswasser härter – Kiel oder Potsdam?

Kiel hat das härtere Wasser (15,7 °dH, Bereich „hart") gegenüber Potsdam (14,1 °dH, „hart"). In Kiel lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.

Welche Stadt hat den besseren WaterScore?

Kiel (100) und Potsdam (99,4) liegen praktisch gleichauf. Der WaterScore fasst die geprüften Parameter im Verhältnis zu den Grenzwerten zusammen; beide schneiden gut ab.

Kann man das Leitungswasser in Kiel und Potsdam trinken?

Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Unterschiede betreffen vor allem Härte und Geschmack.

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