Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in Potsdam · Trinkwasser in Stuttgart
Potsdam
StuttgartPotsdam – Foto: Paul Korecky, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Stuttgart – Foto: Julian Herzog (Website), CC BY 4.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
| Parameter | Potsdam | Stuttgart |
|---|---|---|
| Wasserhärte | 14,1 °dH (hart) | 13,4 °dH (mittel) |
| Nitrat | 1,6 mg/L | 21,2 mg/L |
| WaterScore | 99,4 / 100 | 100 / 100 |
| Datenstand | 24.07.2025 | 31.12.2025 |
Potsdam: Potsdam wird von der EWP aus Grundwasser versorgt – gefördert über Tiefbrunnen (25 bis 120 Meter) in fünf Wasserwerken: Leipziger Straße, Wildpark, Nedlitz, Rehbrücke und Ferch, jeweils mit ausgewiesenem Trinkwasserschutzgebiet. Die Härte unterscheidet sich deutlich je Wasserwerk – von 10,6 °dH (Ferch, mittel) bis 20,5 °dH (Wildpark, hart). Überwiegend liegt Potsdamer Wasser im Härtebereich hart.
Stuttgart: Stuttgart wird über zwei Fernwasserversorger gespeist: die Landeswasserversorgung (Donauried bei Ulm) und die Bodensee-Wasserversorgung (Bodensee). Der Norden, das Zentrum und der Osten erhalten überwiegend Wasser der Landeswasserversorgung, Süden und Westen der Bodensee-Wasserversorgung. Beide liegen im Härtebereich „mittel“.
Die Härte liegt eng beieinander – beide Städte werden aus ähnlich mineralisierten Ressourcen versorgt.
Potsdam hat das härtere Wasser (14,1 °dH, Bereich „hart") gegenüber Stuttgart (13,4 °dH, „mittel"). In Potsdam lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.
Potsdam (99,4) und Stuttgart (100) liegen praktisch gleichauf. Der WaterScore fasst die geprüften Parameter im Verhältnis zu den Grenzwerten zusammen; beide schneiden gut ab.
Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. In Stuttgart (21,2 mg/L) liegt der Nitratwert höher als in vielen anderen geprüften Städten – unter dem Grenzwert von 50 mg/L, aber für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ein Vorsorgethema.
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