Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in Berlin · Trinkwasser in Kiel
Berlin
KielBerlin – Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Kiel – Foto: Klaas Ole Kürtz (Drbashir117), CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
| Parameter | Berlin | Kiel |
|---|---|---|
| Wasserhärte | 18,4 °dH (hart) | 15,7 °dH (hart) |
| Nitrat | 3,14 mg/L | 2,43 mg/L |
| WaterScore | 100 / 100 | 100 / 100 |
| Datenstand | 31.12.2025 | 19.01.2026 |
Berlin: Berlin versorgt sich vollständig aus dem eigenen Grundwasser und Uferfiltrat der Region – es gibt keine Fernwasser-Importe. Die Gesamthärte unterscheidet sich je Wasserwerk deutlich (rund 15 bis 23 °dH). Die Berliner Wasserbetriebe veröffentlichen die Zuordnung nach Postleitzahl.
Kiel: Kiel wird von den Stadtwerken Kiel aus Grundwasser der Region versorgt – über vier Wasserwerke (Schulensee, Schwentinental, Pries und Wik). Das Wasserwerk Schulensee deckt große Teile der Stadt ab. Norddeutsch-typisch wird das Rohwasser enteisent und entmangant. Die Härte unterscheidet sich je Wasserwerk deutlich: von 11,4 °dH (Pries, mittel) bis 19,2 °dH (Wik, hart).
Der Härteunterschied hängt an der Herkunft: Wasser aus Talsperren und Urgestein ist weich, Grund- und Uferfiltratwasser aus Kalk- und Lockergestein nimmt mehr Calcium und Magnesium auf und ist härter.
Berlin hat das härtere Wasser (18,4 °dH, Bereich „hart") gegenüber Kiel (15,7 °dH, „hart"). In Berlin lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.
Berlin (100) und Kiel (100) liegen praktisch gleichauf. Der WaterScore fasst die geprüften Parameter im Verhältnis zu den Grenzwerten zusammen; beide schneiden gut ab.
Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Unterschiede betreffen vor allem Härte und Geschmack.
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