Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in Hamburg · Trinkwasser in Kiel
Hamburg
KielHamburg – Foto: kallerna, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Kiel – Foto: Klaas Ole Kürtz (Drbashir117), CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
| Parameter | Hamburg | Kiel |
|---|---|---|
| Wasserhärte | 14,76 °dH (hart) | 15,7 °dH (hart) |
| Nitrat | 2,8 mg/L | 2,43 mg/L |
| WaterScore | 100 / 100 | 100 / 100 |
| Datenstand | 29.01.2026 | 19.01.2026 |
Hamburg: Hamburg gewinnt sein Trinkwasser ausschließlich aus Grundwasser der Region – aus 16 Wasserwerken im Stadtgebiet und im Umland. Norddeutsch-typisch werden die Rohwässer enteisent und entmangant. Die Härte reicht hamburgweit von rund 5 bis 17 °dH; der Wert hängt vom zuständigen Wasserwerk ab.
Kiel: Kiel wird von den Stadtwerken Kiel aus Grundwasser der Region versorgt – über vier Wasserwerke (Schulensee, Schwentinental, Pries und Wik). Das Wasserwerk Schulensee deckt große Teile der Stadt ab. Norddeutsch-typisch wird das Rohwasser enteisent und entmangant. Die Härte unterscheidet sich je Wasserwerk deutlich: von 11,4 °dH (Pries, mittel) bis 19,2 °dH (Wik, hart).
Die Härte liegt eng beieinander – beide Städte werden aus ähnlich mineralisierten Ressourcen versorgt.
Kiel hat das härtere Wasser (15,7 °dH, Bereich „hart") gegenüber Hamburg (14,76 °dH, „hart"). In Kiel lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.
Hamburg (100) und Kiel (100) liegen praktisch gleichauf. Der WaterScore fasst die geprüften Parameter im Verhältnis zu den Grenzwerten zusammen; beide schneiden gut ab.
Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Unterschiede betreffen vor allem Härte und Geschmack.
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