Uran im Trinkwasser - Natürlich, aber gefährlich

Uran ist ein natürlich vorkommendes Element, das aus bestimmten Gesteinsschichten ins Grundwasser gelangen kann. Es ist sowohl chemisch-toxisch als auch radioaktiv.

Aktuelle Grenzwerte

Betroffene Regionen in Deutschland

Hochrisikogebiete (> 10 µg/L häufig)

Bayern:

Sachsen:

Thüringen:

Baden-Württemberg:

Mittlere Belastung (2-10 µg/L)

Gesundheitsrisiken

Chemische Toxizität (Hauptgefahr)

Uran schädigt primär als Schwermetall:

Strahlungsrisiko (sekundär)

Die Radioaktivität von natürlichem Uran ist gering:

Besonders gefährdet

Schutzmaßnahmen

Für betroffene Haushalte

  1. Wert nachsehen - Den geprüften Uranwert Ihres Versorgers zeigt die PLZ-Suche; Wasserversorger müssen den Grenzwert von 10 µg/L einhalten
  2. Hausbrunnen untersuchen lassen - dafür sind Sie selbst verantwortlich
  3. Filter nur bei Bedarf - Liegt ein Wert nahe am Grenzwert, verringert eine Umkehrosmose Uran am Küchenhahn; Wasserwerke setzen dafür spezielle Ionenaustauscher ein. Bei Werten deutlich darunter brauchen Sie keinen Filter (Entscheidungshilfe)

Rechtliche Situation