Die Entscheidung nach Wasserhärte, geprüften Werten und Alter des Hauses – und wann Sie nichts kaufen müssen.
Von den 245 Städten, deren Prüfberichte wir mit den Grenzwerten abgeglichen haben, halten 245 alle geprüften Grenzwerte ein. Bei der Härte sieht es gemischt aus: 109 dieser Städte haben weiches, 77 mittelhartes und 58 hartes Wasser. Alle Städte mit geprüften Werten
Ihre Härte steht in der Trinkwasseranalyse Ihres Versorgers oder auf der Wasserhärte-Karte. Hartes Wasser ist gesundheitlich unbedenklich.
Die geprüften Werte für Ihren Ort zeigt die PLZ-Suche, mit Messdatum und Quelle.
Blei kommt nicht vom Wasserwerk, sondern aus alten Hausleitungen. Ob es welche gibt, klärt eine Laboranalyse einer Standwasserprobe. Ein Filter ist keine Lösung: „Die Anwendung von Filtern zur Bleientfernung ist nicht sinnvoll“, schreibt das Umweltbundesamt. Als Mieter wenden Sie sich an den Vermieter; wie Sie einen Mangel anzeigen, erklärt der Mieter-Hub. Mehr zum Thema: Blei im Trinkwasser.
| Geräteart | Was sie tut | Was sie nicht tut | Pflege |
|---|---|---|---|
| Physikalischer Kalkschutz | Verändert laut den Herstellern die Kalkkristalle, damit sich weniger festsetzt | Senkt die Härte nicht; die Wirkung ist schwer nachzuweisen – Anhaltspunkte gibt eine Prüfung nach DVGW-Arbeitsblatt W 512 | Meist wartungsfrei |
| Enthärtungsanlage (Ionentauscher) | Tauscht Calcium und Magnesium gegen Natrium, die Härte sinkt | Filtert keine Schadstoffe; erhöht den Natriumgehalt | Regeneriersalz, regelmäßige Wartung |
| Tischfilter, Filterkanne (Aktivkohle) | Bindet unter anderem Chlor und verbessert oft den Geschmack | Kein Kalkschutz für Leitungen und Geräte; Wirkung auf Schadstoffe je nach Modell | Kartuschen rechtzeitig wechseln, sonst können sich Keime vermehren |
| Umkehrosmose | Hält die meisten gelösten Stoffe zurück, auch Nitrat und PFAS (in einer US-Studie PFAS um 94 % oder mehr) | Entfernt auch Mineralstoffe; filtert nur an einer Zapfstelle | Filterwechsel; erzeugt Abwasser |
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Physikalischer Kalkschutz für die Hauptwasserleitung
Passt, wenn: Hartes Wasser im eigenen Haus, wenn Sie keine Enthärtungsanlage mit Salz und Wartung möchten.
Passt nicht:
Preis laut Hersteller am 29.09.2026: 1.295 €. Folgekosten: Laut Hersteller keine (wartungsfrei).
Angaben geprüft am 29.09.2026 auf der Produktseite des Herstellers.
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Tischfilter aus Glas, ohne Installation
Passt, wenn: Sie möchten Trinkwasser mit anderem Geschmack, ohne etwas zu installieren – auch in der Mietwohnung.
Passt nicht:
Preis laut Hersteller am 29.09.2026: ab 369 €. Folgekosten: Ersatzkartuschen 44,80–47,80 € (Herstellerangabe).
Angaben geprüft am 29.09.2026 auf der Produktseite des Herstellers.
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Umkehrosmose-Anlage für unter die Spüle
Passt, wenn: Ein geprüfter Wert liegt nahe am Grenzwert, oder Sie möchten gelöste Stoffe am Küchenhahn weitgehend entfernen.
Passt nicht:
Preis laut Hersteller am 29.09.2026: 709 €. Folgekosten: Filterwechsel laut Hersteller: Sediment- und Kohlefilter alle 6 Monate, CTO-Filter alle 12, Membran alle 24 Monate.
Angaben geprüft am 29.09.2026 auf der Produktseite des Herstellers.
Nicht zwingend. Hartes Wasser ist gesundheitlich unbedenklich; es geht um Kalk in Geräten und Leitungen. Eine Enthärtungsanlage senkt die Härte, braucht aber Salz und Wartung. Ein physikalischer Kalkschutz senkt die Härte nicht. In einer Mietwohnung entscheidet der Eigentümer über Anlagen an der Hausleitung.
Umkehrosmose hält PFAS weitgehend zurück, Aktivkohle-Blockfilter verringern sie, lassen kurzkettige PFAS aber eher durch. Wie gut ein bestimmtes Gerät wirkt, zeigt nur eine unabhängige Prüfung für PFOA und PFOS, etwa nach NSF/ANSI 53 oder 58. Liegen die PFAS-Werte Ihres Versorgers deutlich unter dem Grenzwert, brauchen Sie keinen Filter.
Bleileitungen gibt es vor allem in Häusern, die vor 1973 gebaut wurden. Sicher klärt das eine Laboranalyse einer Standwasserprobe. Nach der Trinkwasserverordnung mussten Bleileitungen bis zum 12. Januar 2026 entfernt oder stillgelegt werden; als Mieter können Sie beim Vermieter nachfragen.
Weil sich die Seite über Provisionen finanziert. Deshalb sagen wir dazu, dass es keine vollständige Marktübersicht ist, vergleichen auch Gerätearten, an denen wir nichts verdienen, und empfehlen bei guten Werten gar kein Gerät.
KI-Assistent
KI-Assistent (Sprachmodell) · kann Fehler machen · ersetzt keine Auskunft des Wasserversorgers