Kurz gesagt

Mikroplastik findet sich in der Umwelt fast überall, auch im Wasser. Die Weltgesundheitsorganisation bewertete das Gesundheitsrisiko durch Mikroplastik im Trinkwasser 2019 als gering – auf Basis der damals begrenzten Daten – und forderte mehr Forschung (WHO, 20.08.2019). Einen Grenzwert gibt es nicht; die EU hat 2024 eine einheitliche Messmethode festgelegt.

Was Mikroplastik ist

Als Mikroplastik gelten kleine, feste, wasserunlösliche Teilchen aus synthetischen Polymeren mit einer Größe bis 5 Millimeter. Noch kleinere Teilchen unter einem Mikrometer nennt man Nanoplastik.

Was die Forschung weiß

Was noch unklar ist

Was die EU unternimmt

Die EU-Kommission hat 2024 mit dem delegierten Beschluss (EU) 2024/1441 eine einheitliche Methode zur Messung von Mikroplastik in Trinkwasser festgelegt (EUR-Lex). Sie ist die Grundlage für künftige Messungen und mögliche spätere Regeln. Einen Grenzwert gibt es bisher nicht.

Was Sie tun können

Fazit

Mikroplastik ist ein Umweltthema, das ernst genommen und erforscht wird. Nach heutigem Wissen ist es aber kein Grund, auf Leitungswasser zu verzichten oder einen Filter zu kaufen. Wir aktualisieren diesen Beitrag, wenn die EU Messergebnisse oder Grenzwerte vorlegt.