Eine gute Filterstrategie beginnt mit der Frage, ob Sie überhaupt einen Filter brauchen. Dieser Bericht vom 13.05.2026 wurde am 29.09.2026 aktualisiert.
Schritt 1: Den Wert kennen
Welche Werte Ihr Wasserversorger gemessen hat, zeigt die PLZ-Suche, sofern uns sein Prüfbericht vorliegt; sonst steht es in der Trinkwasseranalyse des Versorgers.
Schritt 2: Den Anlass prüfen
- Alle Werte deutlich unter den Grenzwerten: kein Filter nötig. Das Umweltbundesamt hält eine Nachbehandlung im Regelfall für nicht notwendig (UBA).
- Ein Wert nahe am Grenzwert: Ein geprüfter Filter kann ihn am Küchenhahn senken.
- Ein Wert über dem Grenzwert: Versorger und Gesundheitsamt müssen handeln.
- Verdacht auf Bleileitungen: Laboranalyse statt Filter (UBA).
Schritt 3: Wenn ein Filter, dann ein geprüfter
- Für PFAS auf eine Zertifizierung nach NSF/ANSI 53 (Aktivkohle) oder 58 (Umkehrosmose) achten (EPA).
- Wartung einplanen: Filter wirken nur, wenn sie nach Herstellerangabe gewechselt werden.
- Für Babynahrung kein Filterwasser verwenden (Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit).
Weiterführend: Wasserfilter gegen PFAS | Umkehrosmose oder Aktivkohle | Entscheidungshilfe: Brauche ich einen Filter?