Bundesland-Überblick · Herkunft, Härte, regionale Themen
Rheinland-Pfalz gewinnt Trinkwasser aus Grundwasser, Quellen und Uferfiltrat des Rheins. Buntsandstein- und Schiefergebiete liefern weiches, Kalkgebiete härteres Wasser.
Tendenz: regional unterschiedlich. Der Pfälzerwald (Buntsandstein) und die Schiefergebirge liefern weiches Wasser, die Kalkmulden und die Rheinebene härteres. In den 9 geprüften Orten reicht die Gesamthärte von 5,4 °dH (weich) bis 16,97 °dH (hart).
Die Trinkwasserverordnung teilt in drei Bereiche: weich unter 8,4 °dH, mittel von 8,4 bis 14 °dH, hart über 14 °dH. Der verbindliche Wert für Ihre Adresse steht im Härterechner Ihres Versorgers – er entscheidet über Waschmittel- und Entkalker-Dosierung.
Diese Parameter sind in Rheinland-Pfalz aus geologischen oder landwirtschaftlichen Gründen besonders relevant – jeder Themen-Hub erklärt Grenzwert, Ursache und was Sie selbst tun können:
Für 9 Orte in Rheinland-Pfalz liegen uns quellenbelegte Analysen der zuständigen Wasserversorger vor. Der höchste geprüfte Nitratwert liegt bei 16 mg/L (Grenzwert 50 mg/L). Jede Zeile führt zur vollständigen Auswertung mit Originalquelle.
Frankenthal (Pfalz)15,3 °dHScore 100
Kaiserslautern5,4 °dHScore 100
Ludwigshafen am Rhein15 °dHScore 98
Mainz12,6 °dHScore 100
Neuwied16 °dHScore 100
Remagen6,2 °dHScore 100
Speyer14,5 °dHScore 100
Trier9,3 °dHScore 100
Worms16,97 °dHScore 98| Ort | Wasserhärte | Nitrat | WaterScore |
|---|---|---|---|
| Frankenthal (Pfalz) | 15,3 °dH (hart) | 1,8 mg/L | 100 / 100 |
| Kaiserslautern | 5,4 °dH (weich) | 5 mg/L | 100 / 100 |
| Ludwigshafen am Rhein | 15 °dH (hart) | 2 mg/L | 98 / 100 |
| Mainz | 12,6 °dH (mittel) | 3,7 mg/L | 100 / 100 |
| Neuwied | 16 °dH (hart) | 15 mg/L | 100 / 100 |
| Remagen | 6,2 °dH (weich) | 16 mg/L | 100 / 100 |
| Speyer | 14,5 °dH (hart) | – | 100 / 100 |
| Trier | 9,3 °dH (mittel) | 7,4 mg/L | 100 / 100 |
| Worms | 16,97 °dH (hart) | 1 mg/L | 98 / 100 |
Von weich (Pfälzerwald, Eifel/Hunsrück-Schiefer) bis hart (Kalkgebiete, Rheinebene). Der Versorger veröffentlicht den Härtebereich.
In intensiv genutzten Wein- und Ackerbaulagen wird Nitrat überwacht; das Trinkwasser bleibt unter dem Grenzwert.
Aus Grundwasser, Quellen und – in der Rheinschiene – Uferfiltrat des Rheins.
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