Direktvergleich aus geprüften Messwerten · Alle Werte: Trinkwasser in Berlin · Trinkwasser in Hamburg
Berlin
HamburgBerlin – Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Hamburg – Foto: kallerna, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
| Parameter | Berlin | Hamburg |
|---|---|---|
| Wasserhärte | 18,4 °dH (hart) | 14,76 °dH (hart) |
| Nitrat | 3,14 mg/L | 2,8 mg/L |
| WaterScore | 100 / 100 | 100 / 100 |
| Datenstand | 31.12.2025 | 29.01.2026 |
Berlin: Berlin versorgt sich vollständig aus dem eigenen Grundwasser und Uferfiltrat der Region – es gibt keine Fernwasser-Importe. Die Gesamthärte unterscheidet sich je Wasserwerk deutlich (rund 15 bis 23 °dH). Die Berliner Wasserbetriebe veröffentlichen die Zuordnung nach Postleitzahl.
Hamburg: Hamburg gewinnt sein Trinkwasser ausschließlich aus Grundwasser der Region – aus 16 Wasserwerken im Stadtgebiet und im Umland. Norddeutsch-typisch werden die Rohwässer enteisent und entmangant. Die Härte reicht hamburgweit von rund 5 bis 17 °dH; der Wert hängt vom zuständigen Wasserwerk ab.
Der Härteunterschied hängt an der Herkunft: Wasser aus Talsperren und Urgestein ist weich, Grund- und Uferfiltratwasser aus Kalk- und Lockergestein nimmt mehr Calcium und Magnesium auf und ist härter.
Berlin hat das härtere Wasser (18,4 °dH, Bereich „hart") gegenüber Hamburg (14,76 °dH, „hart"). In Berlin lohnt sich eine höhere Entkalker-Dosierung und regelmäßiges Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine.
Berlin (100) und Hamburg (100) liegen praktisch gleichauf. Der WaterScore fasst die geprüften Parameter im Verhältnis zu den Grenzwerten zusammen; beide schneiden gut ab.
Laut den geprüften Werten ja: In beiden Städten halten alle geprüften Parameter mit Grenzwert die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Unterschiede betreffen vor allem Härte und Geschmack.
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