Kurzantwort: Das Trinkwasser in Maintal hat eine Gesamthärte von 7,5 °dH, Härtebereich „weich“ (Stand 11.05.2026). Alle 20 geprüften Parameter mit Grenzwert halten die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Quelle: Prüfbericht von Maintal-Werke. WaterScore: 100 von 100 (Datenabdeckung: 7 von 7 Kernparametern).
Grenzwerte der TrinkwasserverordnungeingehaltenAlle 20 geprüften Parameter, ab Wasserwerk
Wasserhärte7,52 °dH, weichKein Grenzwert, nur ein Bereich
Datenlage7 von 7 KernparameternScore aus vollständiger Datenlage
Wie hart ist das Wasser in Maintal?
Das Wasser in Maintal ist weicher als in 77 % der 747 ausgewerteten Orte.
weichmittelhart7,5 °dH
Ø Deutschland 11,9Ø Hessen 12
Balken oben: wie viele der ausgewerteten Orte in jedem Härtegrad liegen. Ø = Median. Härte hat keinen Grenzwert – sie sagt etwas über Kalk, nicht über die Gesundheit.
WaschmittelWaschmittel nach Härtebereich "weich" dosieren – die niedrigste Angabe auf der Packung.
Wasserkocher & KaffeeKalkablagerungen sind selten; Wasserkocher und Kaffeemaschine müssen nur alle paar Monate entkalkt werden.
SpülmaschineDie eingebaute Enthärtung auf 7,5 °dH stellen, dann reicht das Regeneriersalz und das Glas bleibt klar. So geht's
Was ist im Wasser von Maintal gelöst?
Mineralstoffe aus dem Prüfbericht – verglichen mit dem mittleren Wert aller ausgewerteten Orte (weiße Markierung).
Calcium35 mg/l · Ø 69 mg/l · unter dem Mittel
Magnesium11,4 mg/l · Ø 9,4 mg/l · über dem Mittel
Natrium7,7 mg/l · Ø 13,8 mg/l · unter dem Mittel · Grenzwert 200 mg/l
Chlorid13,6 mg/l · Ø 24,9 mg/l · unter dem Mittel · Grenzwert 250 mg/l
Sulfat16,1 mg/l · Ø 32 mg/l · unter dem Mittel · Grenzwert 250 mg/l
Nitrat10,4 mg/l · Ø 7,1 mg/l · über dem Mittel · Grenzwert 50 mg/l
Calcium und Magnesium machen die Härte aus; für sie gibt es keinen Grenzwert. Natrium, Chlorid, Sulfat und Nitrat haben Grenzwerte – die Prüfung steht in der Tabelle darunter.
Vom Wasserwerk bis zu Ihrem Hahn in Maintal
Ab Werk gemessen: Die Werte im Prüfbericht gelten bis ins Netz. Was danach im Haus geschieht, zeigen sie nicht.
Blei: kommt aus alten Rohren im Haus, höchstens bei Baujahr vor 1973. Bleitest
Kupfer: kann sich bei saurem Wasser aus Kupferleitungen lösen.
Standwasser: nach mehr als etwa vier Stunden ablaufen lassen, bis es merklich kühler kommt.
Quellen: § 10 Trinkwasserverordnung (Grenzwerte am Hahn), § 10 AVBWasserV (Hausanschluss), Umweltbundesamt (Bleirohre), Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (Standwasser).
Zum Ausprobieren · Rechenbeispiel
Wie viel Kalk geht durch Ihren Wasserkocher?
49 g im Jahr
Bei 7,5 °dH in Maintal gehen so viele Härtebildner, als Kalk gerechnet, durch das Gerät. Absetzen kann sich davon vor allem der an Hydrogencarbonat gebundene Teil; der Wert ist deshalb eine Obergrenze.
Rechnung: 7,5 °dH × 17,8 mg Kalk je Liter und °dH × Liter pro Tag × 365 Tage. 1 °dH entspricht 10 mg Calciumoxid je Liter. Was gegen Kalk hilft: Wasserhärte im Alltag.
Zum Ausprobieren · Rechenbeispiel
Leitungswasser statt Flaschen: Was das im Jahr bedeutet
343 Flaschen à 1,5 l im Jahr weniger zu tragen
Den Wasserpreis Ihres Versorgers haben wir noch nicht ausgewertet; er steht auf seinem Preisblatt.
Voreinstellung: 1,41 l Getränke am Tag, der D-A-CH-Richtwert für Erwachsene von 25 bis unter 51 Jahren.
Hinweis: Maintal-Werke · Analysenbericht des Zentrallabors der Hessenwasser zur Probenahme am 11.05.2026 im Ortsnetz Dörnigheim, entnommen an einer Küchenarmatur, also einschließlich Hausinstallation; Werte wie Kupfer, Blei und Nickel hängen auch von den Leitungen im Gebäude ab. Die Maintal-Werke beproben die Ortsnetze im Wechsel: Bischofsheim (16.03.2026) hatte 6,28 °dH, Wachenbuchen (25.08.2025) 7,16 °dH, ebenfalls weich. Alle 20 PFAS lagen unter 0,001 µg/l; eine Summe weist der Bericht deshalb nicht aus.
Quelle der Werte: Analyse des Wasserversorgers, von ihm veröffentlicht. Ein Wert falsch oder veraltet? Fehler melden – wir prüfen jeden Hinweis gegen die Originalquelle.
Wasser am eigenen Hahn: Die Werte beschreiben das Wasser, das der Versorger liefert – nicht automatisch das Wasser an Ihrem Wasserhahn. Der Wasserversorger ist bis zum Hausanschluss verantwortlich, für die Leitungen dahinter der Eigentümer. Blei kann aus Bleirohren, verbleiten Lötstellen oder alten Messing-Armaturen in Lösung gehen, besonders wenn das Wasser lange in der Leitung stand (Stagnationswasser); betroffen sind vor allem Gebäude mit Baujahr vor etwa 1973. Hat Wasser mehrere Stunden in der Leitung gestanden, lassen Sie es ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Bei Verdacht auf Bleileitungen hilft eine Blei-Analyse des Stagnationswassers durch ein akkreditiertes Labor. Mehr zu Blei und Hausleitungen
Hintergrund zur Hausinstallation, keine Messung: In Maintal wurden 50 % der Gebäude mit Wohnraum vor 1970 gebaut, weitere 19 % zwischen 1970 und 1979 (Zensus 2022, Statistisches Bundesamt, dl-de/by-2-0). Bleirohre gibt es laut Umweltbundesamt höchstens in Häusern mit Baujahr vor 1973 – und längst nicht in allen. Ob in Ihrem Haus welche liegen, weiß der Eigentümer oder ein Installateur.
Zitiervorschlag: Trinkwassermonitor (2026): Trinkwasser in Maintal. Werte laut Prüfbericht des Wasserversorgers, Messdatum 11.05.2026; ab Wasserwerk, nicht die Hausinstallation. https://trinkwassermonitor.ink/trinkwasser/maintal/
Gemessener Wert als Anteil des gesetzlichen TrinkwV-Grenzwerts – grün: unter 40 %, gelb: 40–80 %, rot: über 80 %.
Nitrat10,4 mg/L von 50 mg/L (21 %)
PFAS (Summe PFAS-20)nicht nachweisbar
Blei0,16 µg/L von 10 µg/L (2 %)
Uran0,33 µg/L von 10 µg/L (3 %)
Kupfer0,0065 mg/L von 2 mg/L (1 %)
Chlorid13,6 mg/L von 250 mg/L (5 %)
Sulfat16,1 mg/L von 250 mg/L (6 %)
Natrium7,73 mg/L von 200 mg/L (4 %)
Fluoridnicht nachweisbar
Eisen0,0062 mg/L von 0,2 mg/L (3 %)
Mangannicht nachweisbar
Ammoniumnicht nachweisbar
Trihalomethane (Summe THM)3,3 µg/L von 50 µg/L (7 %)
Was die Werte für Maintal bedeuten
Nitrat 10,4 mg/L – das sind rund 21 % des Grenzwerts von 50 mg/L und im mittleren Bereich – solche Werte kommen in landwirtschaftlich geprägten Einzugsgebieten vor. Abkochen senkt Nitrat nicht.
PFAS (Summe PFAS-20) – in der ausgewerteten Probe nicht nachweisbar. Der Grenzwert von 0,1 µg/L (100 ng/L) gilt seit dem 12. Januar 2026.
Blei 0,16 µg/L – rund 2 % des Grenzwerts von 10 µg/L, gemessen am Wasserwerk. Der heutige Grenzwert ist eingehalten; er sinkt zum 12. Januar 2028 auf 5 µg/L. Blei in der Hausinstallation (alte Bleileitungen) kommt zusätzlich hinzu und wird hiervon nicht erfasst. Mehr dazu.
Uran 0,33 µg/L – bei einem Grenzwert von 10 µg/L unauffällig. Uran ist in einzelnen Regionen geogen bedingt. Mehr dazu.
pH-Wert 7,81 – im Bereichs der Trinkwasserverordnung (6,5 bis 9,5). Der pH bestimmt das Korrosionsverhalten in der Hausinstallation.
Babynahrung und natriumarm: Leitungswasser in Maintal neben den Mineralwasser-Schwellen
Abgepacktes Wasser darf nur dann mit „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ werben, wenn es die Höchstgehalte der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung (Anlage 6) einhält. Hier stehen die veröffentlichten Werte für Maintal daneben, jeder Stoff für sich. Das ist ein Vergleich mit Kennzeichnungsschwellen für Flaschenwasser, keine Aussage darüber, ob Ihr Leitungswasser für Babynahrung geeignet ist.
Werte ab Wasserwerk neben den Höchstgehalten für Flaschenwasser „geeignet für Säuglingsnahrung“
Stoff
Höchstgehalt
Wert in Maintal
Natrium
20 mg/l
7,73 mg/l – nicht darüber
Nitrat
10 mg/l
10,4 mg/l – darüber
Nitrit
0,02 mg/l
unter der Nachweisgrenze (0,03 mg/l) – nicht beurteilbar
Sulfat
240 mg/l
16,1 mg/l – nicht darüber
Fluorid
0,7 mg/l
unter der Nachweisgrenze (0,1 mg/l) – nicht darüber
Mangan
0,05 mg/l
unter der Nachweisgrenze (0,001 mg/l) – nicht darüber
Arsen
0,005 mg/l
0,0005 mg/l – nicht darüber
Uran
0,002 mg/l
0,0003 mg/l – nicht darüber
Nach den übrigen Schwellen der Anlage 6 läge das Wasser bei: natriumarm („geeignet für natriumarme Ernährung“) (Natrium 7,73 mg/l, Schwelle unter 20 mg/l).
Zur Einordnung: Das Umweltbundesamt hält Babynahrung aus abgepacktem Wasser mit diesem Hinweis nur in seltenen Fällen für nötig, etwa wenn Trinkwasser vorübergehend mehr als 50 mg/l Nitrat enthalten darf (UBA, Rund um das Trinkwasser, PDF-Seite 59). Wasser aus Bleirohren im Haus ist für Säuglinge immer ungeeignet (UBA, Trink Was, PDF-Seite 16). Die Werte gelten ab Wasserwerk. Fragen zur Babynahrung beantworten Hebamme, Kinderärztin oder Kinderarzt und das Gesundheitsamt. Alles für Eltern auf einer Seite: Trinkwasser für Familien.
Wasserhärte in Maintal im Alltag
Mit 7,52 °dH liegt Maintal im Härtebereich „weich“ (weich: unter 8,4 °dH, mittel: 8,4–14 °dH, hart: über 14 °dH).
Waschmittel nach Härtebereich "weich" dosieren – die niedrigste Angabe auf der Packung.
Kalkablagerungen sind selten; Wasserkocher und Kaffeemaschine müssen nur alle paar Monate entkalkt werden.
Analyse des Wasserversorgers, von ihm veröffentlicht
Gesamt100 / 100
Datenabdeckung7 von 7 Kernparametern
Chemische Sicherheit100 / 100
Schwermetalle100 / 100
PFAS100 / 100
Nährstoffe100 / 100
Allgemeine Parameter100 / 100
Datenaktualität100 / 100
Datenqualität100 / 100
Die verfügbaren Messdaten liegen bei den betrachteten Parametern innerhalb der ausgewerteten Referenzwerte.
Datenabdeckung: 7 von 7 Kernparametern. Fehlende Parameter werden weder geschätzt noch als unbedenklich gezählt: Der Score stützt sich nur auf die vorhandenen Werte. Er ist keine Gesundheitsbewertung und sagt nichts über das Wasser hinter dem Hausanschluss. Methodik v3: So berechnen wir den WaterScore.
Datenstand: 11.05.2026 · 25 von 25 ausgewerteten Parametern verifiziert.
Häufige Fragen zum Trinkwasser in Maintal
Kann man das Leitungswasser in Maintal trinken?
Laut den geprüften Werten ja: Alle 20 geprüften Parameter mit Grenzwert halten die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. WaterScore: 100 von 100 (Datenabdeckung: 7 von 7 Kernparametern). Das gilt für das Wasser aus dem Wasserwerk – Einschränkungen können sich erst in einer alten Hausinstallation ergeben.
Wie hart ist das Wasser in Maintal?
Die Gesamthärte liegt bei 7,52 °dH – Härtebereich „weich“. Waschmittel nach Härtebereich "weich" dosieren – die niedrigste Angabe auf der Packung. Im Vergleich der 759 von uns ausgewerteten Städte hat Maintal das 583.-härteste Wasser und liegt unter dem Median von 11,9 °dH.
Gibt es PFAS im Trinkwasser in Maintal?
Nicht in messbarer Menge: Laut der veröffentlichten Analyse von Maintal-Werke (Stand 11.05.2026) lagen die PFAS unter der Bestimmungsgrenze des Labors (angegeben: < 0,001 µg/l). Seit dem 12.01.2026 gilt für die Summe PFAS-20 ein Grenzwert von 0,1 µg/l. Damit liegt auch die Summe der vier Stoffe PFOA, PFOS, PFNA und PFHxS (PFAS-4) unter dem Grenzwert von 0,02 µg/l, der ab dem 12.01.2028 gilt.
Muss ich mein Leitungswasser in Maintal filtern?
Aus Sicht der geprüften Versorgerwerte ist ein Filter nicht nötig. Sinnvoll sein kann er, wenn Ihnen der Geschmack nicht zusagt. Bei Verdacht auf Bleileitungen in einem Altbau hilft kein Filter, sondern eine Laboranalyse am Hahn – das ist eine Frage der Hausinstallation, nicht des Wassers ab Werk.
Sie kennen die aktuelle Situation in Maintal besser, oder eine Quelle ist nicht mehr erreichbar? Melden Sie es – wir prüfen jede Meldung manuell, bevor sich etwas an dieser Seite ändert.
KI-Assistent
KI – kann Fehler machen
KI-Assistent (Sprachmodell) · kann Fehler machen · ersetzt keine Auskunft des Wasserversorgers