Landkreis Gießen, Hessen · PLZ 35390, 35392, 35394, 35396, 35398
| Parameter | Wert | Status | Messdatum | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Nitrat | 25,7 mg/L | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Nitrit | < Bestimmungsgrenze | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Blei | < Bestimmungsgrenze | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Arsen | < Bestimmungsgrenze | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Uran | < Bestimmungsgrenze | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Quecksilber | < Bestimmungsgrenze | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Kupfer | < Bestimmungsgrenze | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Chlorid | 17,6 mg/L | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Sulfat | 5,89 mg/L | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Natrium | 5,75 mg/L | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Calcium | 35,3 mg/L | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Magnesium | 15 mg/L | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| pH-Wert | 8,15 | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Elektrische Leitfähigkeit | 343 µS/cm | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Fluorid | < Bestimmungsgrenze | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Eisen | 0,02 mg/L | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Mangan | < Bestimmungsgrenze | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Ammonium | < Bestimmungsgrenze | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Coliforme Bakterien | 0 KBE/100ml | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
| Trihalomethane (THM) | < Bestimmungsgrenze | verifiziert | 15.09.2025 | Stadtwerke Gießen AG |
Hinweis: Dieser Prüfbericht deckt nur den Entnahmepunkt Wasserwerk Queckborn Ausgang ab (Probe vom 15.09.2025), analysiert vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Universitätsklinik Gießen. Queckborn ist die Hauptquelle für Gießen (10 Brunnen), aber manche Gießener Anschlüsse erhalten zusätzlich Mischwasser aus einem weiteren SWG-Brunnen an der B49 sowie vom Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke – für diese Adressen können einzelne Werte (insbesondere die Härte) abweichen. Eine numerische Gesamthärte in °dH ist in diesem aktuellen Laborbericht nicht enthalten; eine ältere, nicht mehr aktuelle SWG-Verbraucherseite (Stand 2007) nennt nur grobe Kategorien (Queckborn ca. 8,4–14 °dH/'mittel', ZMW-Wasser bis 8,4 °dH/'weich') – da das keine aktuelle Messung aus diesem Bericht ist, wurde 'haerte' hier bewusst ausgelassen statt einen veralteten Wert einzusetzen. PFAS-Parameter sind in diesem Prüfbericht nicht enthalten.
Zum Mitnehmen: Steckbrief als PDF · Werte als CSV für Excel · alle Städte als offene Daten (CC BY 4.0)
Gemessener Wert als Anteil des gesetzlichen TrinkwV-Grenzwerts – grün: unter 40 %, gelb: 40–80 %, rot: über 80 %.
Die verfügbaren Messdaten liegen bei den betrachteten Parametern innerhalb der ausgewerteten Referenzwerte.
Datenstand: 15.09.2025 · 20 von 20 ausgewerteten Parametern verifiziert.
Laut den geprüften Werten ja: Alle 16 geprüften Parameter mit Grenzwert halten die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Der WaterScore beträgt 99,7 von 100. Das gilt für das Wasser aus dem Wasserwerk – Einschränkungen können sich erst in einer alten Hausinstallation ergeben.
Aus Sicht der geprüften Versorgerwerte ist ein Filter nicht nötig. Sinnvoll sein kann er für Geschmack und Kalkschutz oder bei Verdacht auf Bleileitungen in einem Altbau – das ist eine Frage der Hausinstallation, nicht des Wassers ab Werk.
Der Wert von 25,7 mg/L liegt unter dem Grenzwert von 50 mg/L, ist aber höher als in vielen anderen geprüften Städten. Für gesunde Erwachsene ist das unbedenklich; für die Zubereitung von Säuglingsnahrung gilt der Grenzwert als Vorsorgemaßstab. Abkochen hilft gegen Nitrat nicht.
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