Wuppertal, Nordrhein-Westfalen · PLZ 42103, 42107, 42109, 42113, 42119
Hinweis: Wasser und Abwasser Wuppertal (WAW) · Jahresmittelwerte 2025, Wasserwerk Benrath (Rheinuferfiltrat). Wuppertal bezieht außerdem aus den Talsperren-Wasserwerken Dabringhausen (Große Dhünn-Talsperre, sehr weich: 5,1 °dH) und Herbringhausen (Kerspe-/Herbringhauser Talsperre, 5,5 °dH) mit deutlich niedrigerem Nitrat (rund 7 mg/l) und PFAS-Werten unterhalb der Bestimmungsgrenze. Ein separates WAW-FAQ-Dokument nennt für Benrath abweichend rund 10,7 °dH und einen Mischwasser-Nitratdurchschnitt von 16 mg/l – beide Zahlen stammen aus offiziellen WAW-Quellen, vermutlich mit unterschiedlicher Berechnungsgrundlage.
Zum Mitnehmen: Steckbrief als PDF · Werte als CSV für Excel · alle Städte als offene Daten (CC BY 4.0)
Gemessener Wert als Anteil des gesetzlichen TrinkwV-Grenzwerts – grün: unter 40 %, gelb: 40–80 %, rot: über 80 %.
Mit 11,3 °dH liegt Wuppertal im Härtebereich „mittel“ (weich: unter 8,4 °dH, mittel: 8,4–14 °dH, hart: über 14 °dH).
Ein Kalkschutzgerät ist bei mittlerer Härte kein Muss; regelmäßiges Entkalken reicht oft. Wann sich ein Gerät lohnt
Im Vergleich der 245 Städte mit geprüften Daten hat Wuppertal das 112.-härteste Wasser – härter als Recklinghausen, weicher als Gelsenkirchen.
Direkte Nachbarn von Wuppertal in der Härte-Rangliste aller geprüften Städte:
Die verfügbaren Messdaten liegen bei den betrachteten Parametern innerhalb der ausgewerteten Referenzwerte.
Datenstand: 31.12.2025 · 13 von 13 ausgewerteten Parametern verifiziert.
Laut den geprüften Werten ja: Alle 9 geprüften Parameter mit Grenzwert halten die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Der WaterScore beträgt 100 von 100. Das gilt für das Wasser aus dem Wasserwerk – Einschränkungen können sich erst in einer alten Hausinstallation ergeben.
Die Gesamthärte liegt bei 11,3 °dH – Härtebereich „mittel“. Waschmittel nach Härtebereich "mittel" dosieren. Im Vergleich der 245 von uns geprüften Städte hat Wuppertal das 112.-härteste Wasser und liegt über dem Median von 9,25 °dH.
Aus Sicht der geprüften Versorgerwerte ist ein Filter nicht nötig. Sinnvoll sein kann er für Geschmack und Kalkschutz oder bei Verdacht auf Bleileitungen in einem Altbau – das ist eine Frage der Hausinstallation, nicht des Wassers ab Werk.
Der Wert von 22 mg/L liegt unter dem Grenzwert von 50 mg/L, ist aber höher als in vielen anderen geprüften Städten. Für gesunde Erwachsene ist das unbedenklich; für die Zubereitung von Säuglingsnahrung gilt der Grenzwert als Vorsorgemaßstab. Abkochen hilft gegen Nitrat nicht.
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